Der KDFB ist ein Frauenverband mit bundesweit rund 220.000 Mitgliedern. Im KDFB finden sich katholisch und ökumenisch engagierte Frauen, die kirchlich aktiv sind. Der Frauenbund tritt für eine gleichberechtigte Mitwirkung und Mitverantwortung von Frauen in der Kirche ein und trifft als Verband seine Entscheidungen selbstständig und autonom.
Aufgaben und Ziele
Der Katholische Deutsche Frauenbund ist der Zusammenschluà von Frauen im Geiste der katholischen Frauenbewegung. Ziel des KDFB ist eine wertorientierte, religiös motivierte politische Interessenvertretung, um am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitzuwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und Verantwortung tragen für die Zukunft einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt.
Aufgaben
Frauen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Begabungen mit Blick auf die eigenverantwortliche Gestaltung von Gesellschaft, Staat, Kirche, Familie und Beruf zu unterstützen;
die Vernetzung von Frauen mit unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen zu fƶrdern;
die Interessen und Anliegen von Frauen auf allen Ebenen in Gesellschaft, Staat und Kirche zu vertreten.
Durchführung des Vereinszwecks:
Dem Vereinszweck dienen
1. Veranstaltungen und Projekte zu ā religiƶsen, kulturellen, politischen und internationalen Fragen; ā Fragen des Ehe- und Familienlebens und der Alleinlebenden; ā Fragen der BerufstƤtigkeit der Frau; ā sozialen und caritativen Aufgaben; 2. Einrichtungen und Werke wie ā Berufsorganisationen der Hausfrauenvereinigung e.V. und Landfrauenvereinigung e.V. ā AGENDA ā Forum Katholischer Theologinnen e.V.; 3. Herausgabe von Schrifttum; 4. Mitarbeit in Pfarrei, Dekanat und Diƶzese; 5. Mitarbeit in zentralen Zusammenschlüssen; 6. Mitarbeit im ƶffentlichen Leben unter Berücksichtigung der Interessen von Frauen (Quelle: Auszug aus den Statuten des Vereins)
Zur Geschichte des KDFB in Dasing
Der katholische Frauenbund in Dasing wurde im Jahre 1967 ins Leben gerufen.
Heute zƤhlt er 126 Mitglieder aus Dasing und umliegenden Gemeinden (z.B. Wessiszell, Tattenhausen, Edenried, Oberzell).
Monatlich findet ein Treffen der Mitglieder statt. Zu besonderen AnlƤssen (z.B. Vorbereitung zu besonderen AnlƤssen wie das Pfarrfest) werden auĆerplanmƤĆige Treffen organisiert und abgehalten.
Folgende Aufgaben werden und wurden in der Vergangenheit vom katholischen Frauenbund in Dasing wahrgenommen:
ā Durchführung von Faschingsveranstaltungen für Senioren ā Kranken- und Geburtstagsbesuche ā Abhaltung von Wortgottesdienst zum Weltgebetstag ā Bewirtung beim Pfarrfest ā Gestaltung der Osterkerze für die Kirche und für die GlƤubigen ā Abhaltung von Gebetsstunden am Karfreitag ā Blumen- und Kerzenspenden für die Kirche ā Teilnahme in altbayerischer Tracht bei Umzügen ā Durchführung von Papier- und Altkleidersammlungen ā Gestaltung von Ferienprogrammen für die Kinder ā Organisation und Teilnahme an Wallfahrten ā Abhaltung von Einkehrtagen ā Organisation und Abhaltung von VortrƤgen zu unterschiedlichen Themen ā Mitgestaltung am Adventsbasar ā Organisation von Ferien für Mitglieder ā Abhaltung von Bastelstunden
Wie Sie sehen, ist der katholische Frauenbund in Dasing eine Vereinigung, die viele verantwortungsvolle und interessante Aufgaben wahrnimmt.
Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, so wenden Sie sich bitte an Frau Carola Kreutmayr.
Wie sich eine Organisation dieser Art im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat, kann man am besten an der Abfolge der in der Vergangenheit amtierenden Chorleiter und dem Repertoir des Chors beurteilen.
Namentlich waren folgende Chorleiter für den Kirchenchor verantwortlich:
Guggenmos Anton
GeiĆler Rudolf
Kracker Manfred
Breinl Gerhard
Schleburg Florian
Klemm Stefan
Wilberg Axel
Monika Trinkl-Peters
Peter Lenz
Zur Zeit besteht der Chor aus 28 Mitgliedern im Alter von 11 bis 74 Jahren unter Leitung von Herrn Peter Lenz.
Folgende Fragen mƶchten wir Ihnen schon vorab beantworten:
Wie kommt man zum Kirchenchor? ā Einfach kommen und mitsingen! (So einfach ist das!!!!)
Wann und wo finden die Chorproben statt? ā Jeden Montag um 20:00 Uhr im Pfarrheim von St. Martin (ausgenommen in den Schulferien).
Wann singt der Chor?
in der Regel einmal im Monat
an einem Adventsonntag
zu Weihnachten
an einem Fastensonntag
am Karfreitag, am Ostersonntag
bei einer Maiandacht
Mit konzertanten Aufführungen (z.B. Weinachten) stellt sich der Chor dem kritischen Publikum von Dasing und Umgebung.
Welche Werke kommen zur Aufführung?
Ulrich Mayrhofer ā Adventmesse
K. Kempter ā Patoralmesse
Johann Sebastian Bach ā āBleib bei unsā ā Kantate
Wolfgang Amadeus Mozart ā Ave Verum, Laudate Dominum, Messen
Josef Haydn ā Kleine Orgel-Solo-Messe
Georg Friedrich HƤndel ā Halleluja
Hugo Distler ā Motetten
Michael Praetorius ā Motetten
Weiter werden Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Max Reger und anderen Komponisten aufgeführt. Weiter gehören zum Repertoire des Chors Choräle aus der Gregorianik, aber auch Gospels aus jüngerer Zeit.
Sind Sie neugierig geworden? ā dann kommen Sie uns besuchen. Wir freuen uns über jeden der mitmachen mƶchte!
Wenn Sie noch mehr wissen wollen, so wenden Sie sich bitte an Frau Rita Leopold (Tel.: +49 8205 6992).
Ministranten wurden früher und z.T. auch noch heute als Messdiener bezeichnet. Ihre Aufgabe ist es, wie der Name schon sagt, in der Messe zu dienen. Sie unterstützen den Pfarrer während des Gotesdienstes z.B. in dem sie das Buch während des Lesens halten, wenn keine Ablagemöglichkeit da ist oder Hostien, Kelch, Wein und Wasser anreichen. Der 1 bis 2-monatige Miniplan teilt ein, wer an welchen Tagen Dienst hat.
AuĆerhalb der Messe treffen sich die Ministranten in Gruppenstunden. Dort werden Einheiten zu Themen wie z.B. das Kirchenjahr gemacht oder gespielt. Solche Zeiten schlieĆen auch evtl. anstehende Proben ein, um den reibungslosen Ablauf im Gottesdienst zu verbessern. Auch pfarreiübergreifende Aktionen z.B. ein FuĆballtunier oder das āSpiel ohne Grenzenā finden Anklang.
Insgesamt in der Pfarreiengemeinschaft sind wir meistens ca. 110 Ministrantinnen und Ministranten, die sich aufteilen in:
ca. 55 Ministranten in Dasing ca. 15 Ministranten in Laimering ca. 10 Ministranten in Rieden ca. 20 Ministranten in Wessisszell, Tattenhausen und Ziegelbach ca. 10 Ministranten in Taiting
(die Anzahl Ƥndert sich jedes Jahr im Juli bis September ā je nach Einführung und Verabschiedung der Minis in den jeweiligen Orten)
Die Kirchenstiftung ist eine juristische Person, welche die rechtlichen Beziehungen einer Ortskirche (z. B. Pfarrei) trägt und mit ihrem Vermögen deren Bedürfnissen dient. Sie hat die Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ihr Organ ist die Kirchenverwaltung an deren Spitze der Pfarrer als Vorstand steht.
Ihre Mitglieder werden von den Gemeindemitgliedern auf sechs Jahre gewƤhlt. Der/Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende gehƶrt ihr als beratendes Mitglied ohne Stimme an.
Die Kirchenverwaltung ist das Finanzgremium einer Pfarrei und trägt die Verantwortung für den Haushalt. Sie ist auch für die gewissenhafte Verwaltung des Kirchenstiftsvermögens und der sparsamen Verwendung der zugewiesenen Kirchensteuermittel verantwortlich. Zu den Hauptaufgaben gehören zudem insbesondere: ⢠Bereitstellung der Mittel für die Seelsorge, z.B. für die Gottesdienste, die besonderen Angebote für Jugend, Familie, Senioren, Pfarrbrief, Flyer usw. ⢠Unterhalt der Kirche und aller kirchlichen Gebäude, Friedhof und Begegnungszentrum⢠Sicherheit der kirchlichen Einrichtungen ⢠Zweckgebundene Verwendung der Spenden
Kirchenpfleger
Die Kirchenverwaltung bestimmt in der Regel aus ihrer Mitte für die Kassen- und Rechnungsführung einen Kirchenpfleger. Der Kirchenpfleger unterstützt den Kirchenverwaltungsvorstand bei der Erledigung seiner Aufgaben.
Mitglieder der Kirchenverwaltung
Für die Wahlperiode 2025 – 2030 wurden gewƤhlt:
Briel Anton (Kirchenpfleger) Eichhorn Andreas KeĆler Helmut Leopold Manfred Morhart Dieter Schuster-Weigert Brigitte (Protokollführerin)
Patrozinium Hl. Martin von Tours (316/7 ā 397? n. Chr.), Gedenktag: 11. November
Geschichtliches Ende des 7. Jahrhunderts besiedelten Alemannen das fruchtbare Land ƶstlich des Lechs. Eine der Ansiedlungen wurde āTegesingaā nach ihrem Gründer Tegiso, das heutige Dasing, benannt. Heute wird angenommen, dass neben einem kleinen Weiler auch eine Kirche und ein Friedhof errichtet wurden. Die Kirche war damals schon dem Hl. Martin geweiht. Urkundlich wird die Pfarrkirche in Dasing 1352 erstmalig in den āFriedberger HeimatblƤtternā erwƤhnt. Das Patronat lag bei den Dasinger Hofmarksherren, bis es 1644 (mit dem Verkauf der Hofmark) an das Benediktinerkloster St. Ulrich und Afra in Augsburg überging. Im Zuge der Gegenreformation wurde 1678 eine (bis heute bestehende) Rosenkranzbruderschaft gegründet.
Baugeschichte Der Turm und der Chorraum sind wohl um 1360 entstanden, wurden aber um 1515 noch einmal verƤndert. Das Langhaus datiert um 1690/95. 1738 wurde die Sakristei angebaut. Unter Pfarrer Stephan Holl wurde das zuvor gotische Kirschenschiff von 1753 bis 1756 umgebaut, der Innenraum wurde 1755/56 im Stil des Rokoko prachtvoll ausgestaltet. Die Fresken wurden von dem mit dem Reichsstift St. Ulrich und Afra eng verbundenen Maler Joseph Mages (1728ā1769) geschaffen. Der Stuck wird Franz Xaver Schmuzer (1713ā1775) aus der Wessobrunner Schule zugeschrieben. Die farbige Fassung stammt von Joseph Westenrieder (Signatur am südlichen Chorpilaster). Nach einer Restaurierung 1897 wurde 1938/9 unter Pfarrer Johann Spanier das Kirchenschiff erweitert: Der Gemeinderaum wurde um zwei Achsen verlƤngert, an die Stelle des Westportals mit Vorhalle traten zwei ZugƤnge im Norden und Süden. Die Arbeiten wurden von Joseph HeiĆerer (Friedberg) nach PlƤnen von Karl Ostertag ausgeführt. Weitere Renovierungen erfolgten 1966 (auĆen), 1970/1 (innen), 1987 (auĆen). 1974 wurde in der Langhauserweiterung von Manfred Leitenmeier ein Deckenbild (āMaria erscheint einem Sterbendenā) ergƤnzt.
Der Ende des 17. Jahrhunderts von Michael Wening erstellte Stich (hier) und frühe Fotografien zeigen die Kirche vor der Erweiterung des Langhauses.
Historische Aufnahme der Dasinger Pfarrkirche
Der Innenraum der Kirche Das Langhaus ist ein durch zweimal fünf Doppelpilaster gegliederter Saal, der von einer flachen Stichkappentonne überwƶlbt ist. Angefügt ist ein eingezogener um zwei Achsen verlƤngerter und dann dreiseitig geschlossener Chor. Die thematische Gestaltung des Gemeinderaums wird von der Rosenkranz-Thematik bestimmt, Chorraum und Hauptaltar nehmen auf das Leben und Sterben des hl. Martin Bezug. Der rechte Seitenaltar ist ein Marienaltar. Um das Altarblatt sind 15 Bildmedaillons mit den Geheimnissen des freudenreichen, des schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzes angeordnet. Der linke Seitenaltar ist den 14 Nothelfern geweiht. Die Kanzel von 1767 schmückt neben anderen Skulpturen die Nordseite des Kirchenschiffes. Gegenüber, auf der Südseite sticht das groĆe Kreuz mit Darstellung der PietĆ (datiert 1744) hervor. Eine Doppelempore bildet den Abschluss der Kirche nach Westen hin. Auf der oberen Empore befindet sich die Orgel. Die Kirche ist St. Martin (11. November), Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (7. Oktober) und den 14 Nothelfern (Samstag der vierten Osterwoche im Erzbistum Bamberg) geweiht.
Chorraum und Hochaltar Die Altäre datieren aus dem Jahr 1755/56, 1767 wurde der Hochaltar von Franz de Paula Arnoldt noch einmal überarbeitet. 1939 wurde das Hochaltarbild mit der Mantelteilung des hl. Martin ersetzt. Die jetztige Darstellung Martins als Bischof von Tours befand sich ursprünglich auf dem Kanzeldeckel. Die beiden Begleitfiguren sind der Hl. Dominikus und die Hl. Katharina von Siena. Der Tabernakel ist ein Ankauf aus dem Jahr 1937.
Hochaltar
Hl. Martin
Hl. Katharina von Siena
Hl. Dominikus
Hl. Rochus
Hl. Sebastian
Die Fresken im Chorraum Sie stammen ebenfalls von Joseph Mages und beziehen sich auf den Hl. Martin als Kirchenpatron. Im Vergleich zum Gemeinderaum ist das Bildprogramm des Chores ā vor allem im Blick auf die emblematischen Darstellungen ā weniger bildhaft, weniger plakativ und intellektuell anspruchsvoller: neben den beiden Emblemen, die Martin und die ātheologischenā Tugenden (Glaube, Hoffnung und Liebe) darstellen findet man drei je farblich einander zugeordnete Emblempaare, die im Bild des Wassers das Wirken der himmlischen Gnade, im Bild des Lichtes (Sonne) die Ćberwindung des irdischen Leides und im Bild der Kraft des Lebendigen (Adler, Lƶwe) den Untergang des Bƶsen und des Todes versinnbilden. Die Fresken an den Chor-Emporen zeigen das Wunder einer Totenerweckung durch den hl. Martin (Südseite) und das Sterben des Bischofs (Nordseite), an der Decke ist wird die himmlische Glorie Martins dargestellt ā gegründet ist sie auf seine zu Lebzeiten zur Ehre Gottes vollbrachten Wundertaten.
Deckenfresken des Chorraums
Der hl. Martin als Mittler und Fürsprecher bei der Heiligsten Dreifaltigkeit
Totenauferweckung und Tod des Hl. Martin
Hl. Martin und die Tugend der Liebe
Die Tugenden des Glaubens und der Hoffnung
Marien-Altar (rechter Seitenaltar) Das Altarblatt zeigt die Rosenkranzspende an den hl. Dominikus und die hl. Katharina von Siena.
Gottvater
Hl. Dominikus
Hl. Katharina
Brennendes Herz (Mariens)
Umgeben ist das Altarblatt von dreimal fünf Kartuschen, die die Geheimnisse des freudenreichen (links), des glorreichen (oben) und des schmerzhaften (rechts) Rosenkranzes abbilden.
Die Geheimnisse des freudenreichen Rosenkranzes
1 ⦠den du, o Jungfrau, vom Hl. Geist empfangen hast.
2 ⦠den du, o Jungfrau, zu Elisabet getragen hast.
3 ⦠den du, o Jungfrau, zu Betlehem geboren hast.
4 ⦠den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast.
5 ⦠den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast.
Die Geheimnisse des glorreichen Rosenkranzes
1 ⦠der von den Toten auferstanden ist.
2 ⦠der in den Himmel aufgefahren ist.
3 ⦠der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
4 ⦠der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat.
5 ⦠der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
Die Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes
1 ⦠der für uns Blut geschwitzt hat.
2 ⦠der für uns gegeiĆelt worden ist.
3 ⦠der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
4 ⦠der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
5 ⦠der für uns gekreuzigt worden ist.
14-Nothelfer-Altar (linker Seitenaltar)
14-Nothelfer-Altar
Altarblatt
Christus im Himmel
Herz Jesu
Die Fresken von Joseph Mages im Kirchenschiff Das zentrale Deckenfresko bildet eine kompositorische Einheit mit den vier umgebenden Kartuschen in den GewƶlbeansƤtzen. Es ist am unteren Rand auf das Jahr 1756 datiert (wie die Weiheinschrift auch). Inhaltlich nimmt es auf die ƶrtliche Rosenkranzbruderschaft Bezug und zeigt Maria als Kƶnigin des Rosenkranzes. Die thronende Gottesmutter überreicht dem hl. Dominikus den Rosenkranz. Der Legende nach war er ihm ein groĆes Hilfsmittel bei Bekehrung der Albigenser. Domikus verweist weiter auf die christliche Flotte bei der Seeschlacht von Lepanto (am 7. Oktober 1571). Das von Papst Pius V. in Rom abgehaltene Rosenkranzgebet soll den Sieg maĆgeblich miterrungen haben. Unterhalb Mariens ist ein Engel zu sehen, der ihr die für sie brennenden Herzen darbringt (als eine Ermunterung an den Betrachter, sich durch das Rosenkranzgebet in Liebe mit der Gottesmutter zu verbinden). Rechts daneben findet man die hl. Katharina (die zweite groĆe Heilige des Rosenkranzes) und den Erzengel Michael, der im Auftrag Mariens gebündelten Blitze auf ein Ziel auĆerhalb des Hauptfreskos schleudert. In den beiden angrenzenden Kartuschen tauchen die Blitze wieder auf. Dargestellt wird da zum einen die Ćberwindung der Laster (beispielhaft werden Falschheit und Unkeuschheit in personifizierter Form dargestellt) zum anderen der Fall der HƤretiker (für die beispielhaft der Osmane, der Protestant und der ā im letzten Moment gerettete ā Jude stehen). Der siegreiche David und die siegreiche Judith als Inbegriff der Tapferkeit und der Tugend werden diesen Bildern als positive Beispiele gegenübergestellt. Die am unteren Bildrand dargestellte Szene weist daraufhin, wie sich das Lob Mariens weist über die ganze Welt verbreitet: Personifikationen der vier Erdteile (für Europa steht die Gestalt Maria Theresias) sind um eine Erdkugel versammelt. Auf dieser steht das Wort Mariens aus dem Magnifikat āAlle Geschlechter werden mich selig preisenā (Lk 1,48).
Im Herbst 1978 entschloĆ sich der Pfarrgemeinderat Dasing unter seinem Vorsitzenden Herrn Dr. Lauter, in Zusammenarbeit mit Frau Fanny Guggenmos, als damalige Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes, die Senioren, etwa vom 60. Lebensjahr an, zu regelmƤĆigen Treffen eizuladen. Auch Schwester Anthelma von der Ambulanten Krankenpflege, Frau Adele Fischer, das Ehepaar Kraus und Frau Therese Kersch wirkten mit. Am 4. Dezember 1978 war die erste Zusammenkunft und seither trifft man sich immer am ersten Montag des Monats von 14:00 bis 17:00 Uhr im neu gebauten Pfarrheim.
Das Programm umfasst vielerlei Bereiche: z.B. Gesundheit, Sicherheit im StraĆenverkehr und Tagesausflüge, VortrƤge von Externen. Pfarrer Singer und Hr. Dr. Lauter betreuten im monatlichen Wechsel die Zusammenkünfte der Senioren. KrƤftig unterstützt wurden sie dabei von Diakon Karl-Heinz Neumann. Heute betreut Familie Neumann die Zusammenkünfte.
Im Dezember feiert man Advent und Nikolaus und immer wird auch gesungen. Durchschnittlich kommen 35 bis 40 Personen. Es gibt keine feste Mitgliedschaft; wer kommt beteiligt sich mit 2 EURO an den Unkosten, die vor allem durch die Geburtstagsgeschenke entstehen. Der Kreis lebt vom GesprƤch und den zwischenmenschlichen Kontakten.
Doch bedarf jeder Nachmittag einer gewissenhaften Vorbereitung.
Frau Thea Eichhorn stellte für die Veranstaltungen die erforderlichen LiedblƤtter zur Verfügung; heute übernimmt dies alleine Fam. Neumann. Um die Beschaffung der Geburtstagsgeschenke kümmern sich in Absprache die āBegleiterā der Gruppe.
Zwei Wochen vor jeder Zusammenkunft treffen sich die Aktiven zur Vorbesprechung. Herr Dr. Lauter und Herr Pfarrer Singer wirkten als Begleiter und Katalysatoren und versuchen, bei den Menschen, die sich offiziell āzur Ruhe gesetztā haben, die āLebendigkeitā zu erhalten oder wieder zu entfalten.
Nach 30 jƤhriger TƤtigkeit hat zum Jahreswechsel 2005 Herr Dr. Lauter seine Leitung niedergelegt.
Familie Neumann und Herr Pfarrer Justin werden mit der Vorstandschaft in Zukunft für die Treffen die Verantwortung tragen.
Interessierte Frauen und MƤnner sind herzlich eingeladen, an diesen Aufgaben je nach Kƶnnen und Zeit regelmƤĆig oder zeitweise mitzuwirken!
Termine der kommenden Treffen erfahren Sie im Pfarrbrief oder im Pfarrbüro (08205/963210)
Der Rosenkranz, Maiandachten, Ćlberg- und Kreuzwegandachten haben einen festen Platz unter den Gottesdiensten in der Pfarreiengemeinschaft Dasing.
RegulƤre Rosenkranzandachten in Dasing, St. Martin
1. Vor den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten um 9.15 Uhr (Ausnahmen werden in der Gottesdienstordnung bekanntgegeben)
2. Jeden Freitag um 18.30 Uhr vor der Abendmesse
3. Am 1. Sonntag im Monat um 13.15 Uhr āBruderschaftsrosenkranzā
4. Oktober-Rosenkranz vor oder nach jedem Gottedienst (siehe Gottesdienstordnung)
5. Rosenkranzandachten für Verstorbene (in der Regel 3 vor der Beerdigung des Verstorbenen)
6. Bei den Wallfahrten nach Andechs (vor Christi Himmelfahrt)